MPU ( Medizinisch - Psychologische - Untersuchung )

Grundsätzliches zur MPU und deren falsche Bezeichnung Idiotentest

Über das Thema MPU wurde schon sehr viel gesagt und geschrieben, auch sehr viel Unsinn. Durch unnötige und falsche Behauptungen wird häufig auch Angst davor geschürt. Idiotentest als Bezeichnung dafür ist aber falsch, gefährlich und wird meist nur von Personen verwendet, die wenig Ahnung davon haben. Menschen denen die MPU angeordnet wurde (meist nach einem Führerscheinentzug), haben den ihnen gewährten Vertrauensvorschuss der Behörde enttäuscht. Bei der Ersterteilung einer Fahrerlaubnis vertraut die Behörde darauf, dass Führerscheinbewerber geeignet sind. Meist sind Alkohol- oder Drogenfahrten, vielleicht auch zu viele Flensburg- Punkte durch Verkehrsdelikte bzw. aggressives Verhalten im Straßenverkehr, der Grund für den charakterlichen Eignungszweifel. Um diese Zweifel wieder auszuräumen muss die Behörde von der (wieder)- hergestellten Eignung überzeugt werden. Dazu bedarf es einer Verhaltensränderung und anderer Nachweise. Der Eignungsnachweis kann durch eine positive "Medizinisch- Psychologische- Untersuchung" erbracht werden. Arbeit, Veränderung und Vorbereitung sind Grundvoraussetzungen für ein positives Ergebnis. Wer bereits ein negatives Gutachten hat, muss noch mehr an sich arbeiten. Er hat noch mehr Vorbereitungen für eine neuerliche "Begutachtung für Fahreignung" zu treffen. Warum sollte sonst die zweite MPU besser ausfallen?  Manchmal sind für ein positives Ergebnis zusätzlich zu den medizinischen und psychologischen Themen noch andere - oft zeitintensivere und von langer Hand vorzubereitende Voraussetzungen zu beachten, ohne die es eben nicht funktioniert. Eine MPU Beratung und intensive MPU Vorbereitung sollte daher früh beginnen. Seit Jahren helfen unsere kompetenten Fachleute durch seriöse MPU Hilfe und durch die qualifizierte MPU Vorbereitung. Jeder Interessent erhält bei uns ein kostenloses Infogespräch, dazu individuelle Tipps zur MPU 

Terminvereinbarung: 0711 - 93277000 oder über MPU - Berater (deutschlandweit) können Sie direkt den für Ihre Region zuständigen Berater kontaktieren und erhalten erste Infos. Unter der Zentralnummer 01803- 353200 können Sie uns deutschlandweit während der Bürozeiten kontaktieren oder jetzt sofort per Email  anfragen.

Seit 2008 führen wir die Ausbildung zum Berater Kraftfahreignung / MPU Berater durch. In der Regel machen diese Ausbildung Psychologen, Pädagogen, Fahrlehrer u.a. aus fachlich qualifizierten Berufsgruppen - um danach in ihrer Region erfolgreich als Berater tätig zu werden.

Ablauf der Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung:

Für die Erstellung des MPU Gutachten sind die folgenden vier Bestandteile zu absolvieren und von den beiden Gutachtern, dem Arzt und dem Psychologen, auszuwerten (Verschiedene Mustergutachten):

A- Fragebögen dienen zur Erkennung eventuell bestehender, gesundheitlicher Probleme und von grundlegenden Voraussetzungen. MPU Vorbereitung und alle Bemühungen, welche bereits vorher gemacht wurden, sollte man angeben. U.a. eine Therapie, Selbsthilfegruppe od. Suchtberatung, auch den Besuch von Beratungsstellen- Alkohol oder Beratungsstellen MPU. Diese Angaben werden mit den Aussagen beim Arzt und Psychologe verglichen. Dieser Fragebogen hat natürlich nichts mit unlauteren Angeboten wie "MPU Vorbereitung online oder MPU Fragen Katalog" zu tun.

B- Leistungstests am Computer Testgerät. Schnelligkeit, Genauigkeit, Konzentration, Durchhaltevermögen werden durch Tests wie Linienverfolgung, erkennen u. merken von Verkehrssituationen etc. getestet, ob Bewerber im Straßenverkehr noch die geforderte Leistungsfähigkeit haben. Eine Vorbereitung auf Leistungstests ist nicht wirklich gewünscht. Leistungsmängel in diesem Teilbereich der Medizinisch- Psychologischen- Untersuchung (Computer Leistungstest) können bei einer so genannten MPU Fahrverhaltensbeobachtung ausgeglichen werden.  

C- Medizinische Untersuchung Der Arzt führt eine medizinische Untersuchung zur Kraftfahrtauglichkeit durch. Dabei werden auch anlassbezogene (z.B.: Alkohol, Btm.-Auffälligkeit, Drogen, Medikamente) Untersuchungen durchgeführt und Befunde erhoben. Unter bestimmten Umständen ist es unverzichtbar, schon vorbereitete Befunde oder Werte zur Untersuchung mitzubringen. Der Gutachter ist kein Detektiv, d.h. Werte, die nicht "passen", bedürfen der Erklärung eines Arztes im Vorfeld und eventuell zusätzliche Werte und Befunde. Bei einer Medizinisch- Psychologischen- Untersuchung wegen Alkohol wird Blut untersucht und es werden Blutwerte / Leberwerte festgestellt. Bei einer Drogen- Fragestellung (auch Medikamente) wird ein Urinscreening gemacht, allerdings benötigt man einen Abstinenznachweis für die Zeit davor. Welcher Zeitraum ist abhängig vom Fall und Droge? Bei Unklarheiten wäre es möglich die Untersuchung auf andere Bereiche auszudehnen (Verdacht auf Suchtverlagerung). Also auch hier bedarf es, einer Vorbereitung ehe man zur MPU geht. 

D- Psychologisches Untersuchungsgespräch oder Explorationsgespräch.

Vielen Menschen ist gerade dieser Teil der Begutachtung unverständlich. Kandidaten verstehen oft nicht, dass das einstündige Gespräch ein Urteil über sie zulässt. Wichtig ist, dass bei der Erstellung des Gutachtens nicht gelogen werden darf. Ein erfahrener Gutachter wird eine Lügengeschichte in kürzester Zeit demontieren. Kaum eine Berufsgruppe wird so häufig belogen wie die Gutachter. Es muss dargelegt werden, warum man sich früher falsch verhalten hat, dass und wie sich Einstellung und Verhalten veränderten. Es sollten überzeugende Gründe da sein, die eine weitere Deliktfahrt unwahrscheinlich machen - nur behaupten es nicht mehr zu machen ist zu wenig, das wird jedem klar sein. Oft ist es mangelnde Vorbereitung, dass bei diesem Gespräch eventuell wichtige Faktoren nicht angesprochen werden. Am Ende erhält der Kandidat das mitprotokollierte Gespräch zur Unterschrift. Das ist dann die letzte Chance eine Änderung zu veranlassen. Meist erhält man schon jetzt eine positive od. negative Tendenz zum Gutachten - Ergebnis gesagt. Ca. 1 - 2 Wochen danach kommt es per Post, es empfiehlt sich beide Ausfertigungen selbst in Empfang zu nehmen und eines eigenhändig zur Führerscheinstelle zu bringen.


Idiotentest

Wie anfangs erwähnt, ist der Begriff  Idiotentest falsch und nicht zutreffend. Die Bezeichnung Idiotentest verleitet Menschen sogar dazu, völlig unvorbereitet zur Begutachtung anzutreten. Meist merken diese schnell, dass die "Medizinisch-Psychologische-Untersuchung" etwas ganz anderes ist. Seit 1999 regeln die "Begutachtungs- Leitlinien zur Kraftfahreignung" von der BASt und die "Beurteilungskriterien" die Qualitätsanforderungen an die medizinische als auch an die psychologische Untersuchung. Es gibt nun klare Voraussetzungen damit ein Gutachten positiv oder negativ wird. Dies gilt für alle Untersuchungsanlässe (Alkohol, Btm. -Cannabis/harte Drogen- Flensburgpunkte, Aggressionsverhalten u.a.). Training auf die Begutachtung ist weder gewünscht und in der Regel nicht möglich. MPU Trainingsprogramme od. Idiotentest Trainingsprogramme wie manche versprechen, sind teuer aber erfolglos.


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